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Baxter stellt
Standorte für zwei neue hochmoderne Produktionsstätten für
Impfstoffe in Österreich und Tschechien vor
Unternehmen erhält
Marktzulassung für neuen
Influenza-Impfstoff in den Niederlanden
DEERFIELD, Ill., 11. März 2002 -- Baxter International Inc. (NYSE:BAX)
hat heute die Standorte für zwei neue hochmoderne Produktionsanlagen
vorgestellt, in denen Impfstoffe auf der Basis von Zellkulturen gewonnen
oder mit rekombinanten Technologien hergestellt werden können. Wie
das Unternehmen heute ebenfalls mitteilte, hat es von den niederländischen
Behörden jetzt die Marktzulassung für seinen neuartigen Influenza-(Grippe-)Impfstoff
"InfluJect" erhalten.
Die beiden neuen Produktionsstätten
in der Nähe von Wien und Prag werden es dem Unternehmen ermöglichen,
seine Kapazitäten bei der Impfstoffgewinnung wesentlich zu erweitern
und die für 2004 geplante umfassende Markteinführung von InfluJect
vorzubereiten.
Baxter wird in Kürze mit
dem Bau der 14.350 Quadratmeter großen Produktionsstätte in
Krems, etwa 50 Kilometer westlich von Wien, beginnen. Die Anlage wird
über zwei Produktionslinien verfügen, von denen eine der Herstellung
von InfluJect dienen wird. Nach Fertigstellung und Zulassung werden in
der Anlage rund 300 wissenschaftliche und technische Fachkräfte zum
Einsatz kommen. Neben dem Influenza-Impfstoff InfluJect kann in Krems
auch eine Reihe von anderen Impfstoffen mittels Zellkultur- und rekombinanten
Technologien produziert werden.
Auch die zweite Produktionsstätte,
in Bohumile (Tschechien), etwa 30 Kilometer östlich von Prag, wird
über zwei Produktionslinien verfügen. Baxter hat den Standort
und die teilweise fertiggestellt Anlage kürzlich im Rahmen des Kaufs
von Anlagen der staatlichen Gesellschaft SEVAC erworben. Nach Fertigstellung
und Zulassung werden in dieser Produktionsstätte rund 200 wissenschaftliche
und technische Fachkräfte arbeiten.
"Wir glauben, dass wir mit
der Kombination der beiden neuen Produktionsanlagen flexibler auf die
weltweite Nachfrage nach bestimmten Impfstoffen reagieren können
und eine gute Basis für die erfolgreiche Markteinführung von
InfluJect geschaffen haben", sagt Thomas Glanzmann, Senior Vice President
und President des Baxter-Geschäftsbereichs BioScience. "Der
Impfstoffmarkt bietet Baxter bedeutende Wachstumsmöglichkeiten, weil
die Weltbevölkerung wächst, die Globalisierung und damit auch
das Risiko der Verbreitung von Krankheiten zunehmen, und schließlich
aufgrund von bioterroristischen Bedrohungen. Wir gehen davon aus, dass
wir aufgrund unserer Investitionen in die Forschung und in die Entwicklung
neuer Impfstoffe, aufgrund unserer neuartigen Technologieplattformen und
unserer Produktionskapazitäten im Jahr 2010 unseren Impfstoffumsatz
auf eine Milliarde US-Dollar steigern werden."
Das Unternehmen hat die klinischen
Studien (Phase III) für InfluJect in Europa abgeschlossen und strebt
für 2002 und 2003 die Zulassung in anderen europäischen Staaten
an. Baxter beabsichtigt, 2002 auch in den Vereinigten Staaten mit klinischen
Studien für InfluJect zu beginnen.
Der Impfstoff InfluJect wird mit
der von Baxter selbst entwickelten Vero-Zell-Plattform hergestellt. Dieses
Verfahren ermöglicht es Baxter, bei der Herstellung, Reinigung und
Formulierung seiner Impfstoffe auf die Zugabe von Proteinen oder Rohmaterialien
menschlichen oder tierischen Ursprungs zu verzichten. Zu den Vorteilen,
die diese Impfstoff-Plattform bietet kann, zählen etwa das protein-
und serumfreie Produktionsmedium, eine hohe Ausbeute und Reinheit, und
Impfstoffe können damit ohne Antibiotika, Hühnereiweiß
oder Quecksilber-haltige Konservierungsstoffe hergestellt werden.
Baxter verfügt über
eine umfangreiche Pipeline an Impfstoffen und hat ein Dutzend Vakzine
in verschiedenen Entwicklungsstadien, von der präklinischen Phase
bis kurz vor Markteinführung. Dazu gehören eine Reihe von Meningokokken-Konjugat-Impfstoffen.
Der Impfstoff zum Schutz vor Meningokokken C-Infektion, NeisVac-C, kam
2000 in Großbritannien auf den Markt und ist in weitern 15 Ländern
zugelassen.
Die Baxter International Inc.
ist mit ihren Tochterunternehmen ein weltweiter Anbieter von medizintechnischen
und pharmazeutischen Produkten und Dienstleistungen für Patienten
mit lebensbedrohlichen Erkrankungen. Baxter ist mit seinen Produkten und
Dienstleistungen in den Bereichen BioScience (Biotechnologische und biopharmazeutische
Produkte und Blutbank-Technologie), Medication Delivery (Infusionslösungen
und Arzneimittelapplikation) und nephrologische Therapie (Produkte für
die Hämo- und Peritonealdialyse) in über 100 Ländern vertreten.
Neben Impfstoffen entwickelt und produziert der Geschäftsbereich
BioScience therapeutische Proteine aus Plasma und mittels rekombinanter
Technologien (unter anderem zur Behandlung der Hämophilie und von
schweren Immundefekten) und von chirurgischen Produkten zur biologischen
Wundversorgung.
Diese Pressemitteilung enthält Voraussagen für die Zukunft,
die mit Risiken und Ungewissheiten verbunden sind, einschließlich
des technologischen Fortschritts in der Medizin, der Produktnachfrage
und Marktakzeptanz, der Auswirkung von Wirtschaftsbedingungen, Maßnahmen
seitens der Aufsichtsbehörden, Konkurrenzprodukten und -preisen,
Wechselkursen sowie anderen, ausführlich in den bei der Securities
and Exchange Commission hinterlegten Unterlagen des Unternehmens beschriebenen
Risiken. Diese Voraussagen für die Zukunft beruhen auf Schätzungen
und Annahmen seitens des Management des Unternehmens und werden als vernünftig
eingeschätzt, wenn auch von Natur aus ungewiss und schwierig vorherzusagen.
Die tatsächlichen Ergebnisse oder Ereignisse können erheblich
von den Voraussagen für die Zukunft abweichen.
(Baxter, InfluJect
und NeisVac-C sind Marken von Baxter International Inc. ihren Tochterunternehmen)
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