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BAXTER FINDET
NACH EINGEHENDER UNTERSUCHUNG WAHRSCHEINLICHE URSACHE FÜR JÜNGSTE
TODESFÄLLE BEI HÄMODIALYSE-PATIENTENE
Deerfield 5. November 2001 --
Baxter International Inc. hat heute einen zentralen Befund seiner umfassenden
Untersuchungen an Dialysatoren vorgestellt. Dieser Befund könnte
viele der ungeklärten Todesfälle erklären, von denen in
einigen Ländern im Zusammenhang mit der Hämodialyse berichtet
wurde. Vorläufige Tests, die im Laufe des Wochenendes durchgeführt
wurden, veranlassen Baxter zu der Annahme, dass in diesen Todesfällen
eine Flüssigkeit die im Herstellungsvorgang in der Produktionsanlage
in Ronneby (Schweden) eingesetzt wird, eine Rolle gespielt haben könnte.
"Der Tod von Patienten macht
uns sehr betroffen, und ich möchte den Angehörigen dieser Patienten
meine persönliche Anteilnahme aussprechen. Wir fühlen uns verantwortlich,
unsere Erkenntnisse unverzüglich der Öffentlichkeit vorzustellen
und schnell zu handeln, obwohl Untersuchungen zur Bestätigung der
Befunde noch laufen", erklärte Harry J. Kraemer, Vorstandsvorsitzender
(Chairman und Chief Executive Officer) von Baxter International Inc. "Wie
es aussieht, hat eine kleine Anzahl unserer Dialysatoren vom Typ A und
AF bei einigen der Zwischenfälle eine Rolle gespielt. Wir gehen jedoch
davon aus, dass es noch erhebliche Informationslücken bestehen, was
die Fakten in vielen der Todesfälle angeht, und dass folglich Unklarheiten
verbleiben. Im Interesse der Sicherheit der Patienten haben wir daher
entschieden, dass die beste Vorsichtsmaßnahme darin besteht, die
Herstellung dieser Dialysatoren auf Dauer einzustellen." Die Dialysatoren
des Typs A und AF, die Bestandteil der Übernahme von Althin Medical
AB durch Baxter im März 2000 waren, werden in Ronneby (Schweden)
hergestellt.
Während eine Reihe von Bestätigungstests
noch durchgeführt werden muss, hat Baxter Maßnahmen ergriffen,
die über den bereits durchgeführten weltweiten Rückruf
hinausgehen. Baxter hat die US-Arzneimittelbehörde FDA, die unabhängige
wissenschaftliche Prüfeinrichtung TÜV Produkt Service und andere
Gesundheitsbehörden von den vorliegenden Erkenntnissen informiert.
Außerdem hat das Unternehmen seine Erkenntnisse auch an den Hersteller
der Flüssigkeit sowie an andere Hersteller von Dialysatoren weitergeleitet
für den Fall, dass diese die gleiche oder eine ähnliche Art
der Flüssigkeit oder des Herstellungsverfahrens einsetzen.
Bei der fraglichen Flüssigkeit
handelt es sich um eine Perfluorcarbon-Lösung, die zur Herstellung
bestimmter Dialysatoren-Fasern eingesetzt wird. Dieses Verfahren, das
nur in der Baxter-Produktionsanlage in Ronneby angewandt wird, wird zur
Herstellung von weniger als 10 Prozent der A- und AF-Dialysatoren eingesetzt
- und zwar bei jenen Dialysatoren, bei denen zusätzliche Herstellungsschritte
erforderlich waren, um die Integrität der Fasern zu gewährleisten.
Diese Flüssigkeit wird nicht eingesetzt bei der Produktion der übrigen
Dialysatoren, die Baxter herstellt oder vertreibt.
Baxter hat nach den ersten Berichten
über Todesfälle bei Patienten die Auslieferung von Dialysatoren
des Typs A weltweit gesperrt. Sicherheits- und Toxizitäts-Prüfungen,
die Baxter und der TÜV Produkt Service daraufhin nach international
anerkannten Standards durchgeführt haben, ergaben keinen Hinweis
auf eine Verbindung der Dialysatoren mit den Todesfällen in Spanien.
Nach Berichten über Todesfälle in Kroatien hat Baxter dann unverzüglich
einen weltweiten Rückruf aller Dialysatoren des Typs A, AF und AX
eingeleitet und die Einrichtung eines unabhängigen Gremiums von weltweit
anerkannten Dialyse-Fachleuten angeregt, die die Untersuchungem unterstützen
sollen. Seit Baxter erstmals von einem möglichen Problem mit denDialysatoren
erfahren hat, hat das Unternehmen neben der von ihm selbst durchgeführten
eingehenden Analyse auch die gründliche Untersuchung durch internationale
Gesundheits-Behörden und unabhängige medizinische Fachleute
unterstützt. Die durchgeführten Tests umfassten sowohl die Untersuchung
von Dialysatoren aus den Zentren, die von Todesfällen berichtet hatten,
als auch die Überprüfung des Herstellungsvorgangs einschließlich
aller eingesetzten Roh- und Hilfestoffe. Während des gesamten Vorgangs
hat Baxter im vollen Umfang mit allen an der Untersuchung beteiligten
Einrichtungen zusammengearbeitet.
Die außerordentlichen Aufwendungen,
die notwendig sind um die Kosten im Zusammenhang mit der Einstellung dieser
Produktlinie abzudecken, werden sich nach Einschätzung von Baxter
im Bereich von 100 bis 150 Millionen US-Dollar auf das Nach-Steuer-Ergebnis
auswirken. Ohne den Einfluss dieser Aufwendungen rechnet Baxter damit,
dass das Unternehmen im laufenden Jahr (2001) die finanziellen Ziele erreicht
und den Umsatz zwischen zehn und 15 Prozent, das Ergebnis im Bereich von
15 Prozent und den Cash Flow aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit
auf über 500 Millionen Dollar steigert. Überdies hat Baxter
erneut unterstrichen, dass auch die Ziele für 2002 - Umsatzwachstum
im Bereich zwischen zehn und 15 Prozent (auf der Basis der aktuellen Wechselkurse),
Ergebnis pro Aktie im Bereich um 15 Prozent, und ein Cash Flow aus gewöhnlicher
Geschäftstätigkeit von mindestens 500 Millionen Dollar - erreicht
werden.
Baxter International ist ein weltweit
tätiger Hersteller von medizintechnischen Produkten und Arzneimitteln
sowie Dienstleistungen zur Behandlung von lebensbedrohlichen Krankheiten.
Zu den Produkten von Baxter zählen biologische und biotechnologische
Arzneimittel, Impfstoffe und Präparate zur Wundversorgung, Produkte
für die Transfusionmedizin, zur Infusionstherapie und Dialyse-Behandlung.
Diese Produkte werden in über 100 Ländern eingesetzt.
This news release contains
forward-looking statements that involve risks and uncertainties, including
technological advances in the medical field, product demand and market
acceptance, the effect of economic conditions, actions of regulatory bodies,
results of ongoing product testing, the impact of competitive products
and pricing, foreign currency exchange rates and other risks detailed
in the company's filings with the Securities and Exchange Commission.
These forward-looking statements are based on estimates and assumptions
made by management of the company and are believed to be reasonable, though
are inherently uncertain and difficult to predict. Actual results or experience
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